SFZ goes Singapur Das Schüler-Forschungs-Zentrum Osnabrück hat sich für die RoboCup-Weltmeisterschaft qualifiziert
Das Schüler-Forschungs-Zentrum (SFZ) Osnabrück konnte beim deutschen RoboCup 2010 mit den Robotics wieder neue Erfolge erzielen. Ein Team qualifizierte sich sogar für die RoboCup-Weltmeisterschaft in Singapur. Die RoboCup German Open fanden vom 14.-18. April 2010 in den Messehallen in Magdeburg statt. Das Schüler-Forschungs-Zentrum war mit Unterstützung des VDE Osnabrück-Emsland vor Ort. 14 Schüler in 6 Teams traten in den Kategorien 'RoboRescue Primary' für Schüler bis 14 Jahren und 'RoboRescue Secondary' für Schüler über 14 Jahren an, in denen es darum geht, Robotern Rettungsaufgaben beizubringen. Sie sollen eigenständig durch Räume und um Hindernisse navigieren sowie angedeutete Opfer finden und retten. Bereits im dreitägigen Vorwettkampf waren die SFZ-Mannschaften sehr motiviert und erzielten echte Erfolge. Zwei Secondary-Teams landeten in einem Starterfeld von 73 Mannschaften knapp auf Rang 13 und 15. Leider war der Wettkampf für sie somit am Samstag vorbei. Zwei Primary-Teams dagegen schafften den Einzug ins Finale am Sonntag (unter die besten 12 von anfangs 65 Teams), die anderen sicherten sich gute Plätze in der ersten Tabellenhälfte. Die Nachricht über die Finalteilnahme der 'SFZ-Probierer' (als 4. der Vorrunde) und 'SFZ-M&M' (5.) löste jedoch weiteren Ehrgeiz aus. Noch am Abend der Bekanntgabe versammelten sich alle Teilnehmer auf eigenen Wunsch, um ihre Favoriten auf den Tag der Endrunde vorzubereiten. Lehrer und Trainer waren davon sehr begeistert. SFZ-Leiterin Katja Cullmann sagte: "Es ist schön zu sehen, dass ein derart starker Zusammenhalt unter unseren Schülern herrscht. Das zeigt, dass die Jugendlichen in unseren Kursen neben den Technik-Kenntnissen auch über große Sozialkompetenz, Teamfähigkeit und Einsatzbereitschaft verfügen. Auch während der Runs versammeln sich die SFZler immer vollzählig an den Wettkampfarenen, um ihre Kollegen zu unterstützen." Im Finale geschah dann die Überraschung. Die SFZ-Probierer mit Lennard Ruschmeier (12), Malte Hillmann (12) und Paul Tegeler (11) erzielten den dritten Platz in ihrer Altersklasse (Primary) und qualifizierten sich damit für die RoboCup-Weltmeisterschaft in Singapur, zu der sie nun Mitte Juni fliegen werden. Außerdem erhielten sie eine Sonderauszeichnung für das zweitbeste der Teamplakate, welche ebenfalls zum Wettbewerb gehörten. Die drei Schüler sind dabei erst seit einem halben Jahr im Robotics-Kurs. Die Freude aller Beteiligten aus Osnabrück ist riesengroß. Auch die anderen Mannschaften des Schüler-Forschungs-Zentrums konnten punkten. SFZ-M&M (Marcel Flottmann und Maximilian Barth, beide 12) erreichten Platz 10, SFZ-Robotic-Instructor (Lars Brinkmann (12), Marcus Chou (10) und Sebastian Illi (10)) kamen auf Platz 35 der Primary-Teams. In den Secondary-Wettkämpfen erzielten die SFZ-Robo-Ratten (Florian Ruschmeier (15) und Lukas Birkemeyer (14)) Platz 13, SFZ-DaPa-Masters (David Douchy (15) und Julian Foppe (16)) sicherten sich den Rang 15 und SFZ-Rasuro (Malte Lindenmeyer (16) und Simon Schwolow (16)) belegten Platz 37. Damit konnten die SFZ-Gruppen sich auch im Vergleich zum Vorjahr stark steigern. Heiko Westermann, studentischer Trainer und Betreuer des VDE Osnabrück-Emsland war ebenfalls voller Begeisterung: "Diese Ergebnisse sind super und zeigen, dass sich unsere Arbeit am Schüler-Forschungs-Zentrum auszahlt. Unser gemeinsames Ziel den Schülern die technischen Grundlagen und das nötige Handwerkszeug zu vermitteln, damit sie ihr Können dann bei Wettkmpfen eigenständig um- und einsetzen können, scheinen wir gut zu erreichen. Es bestärkt uns, uns auch in Zukunft dafür zu engagieren." Ebenso sah es SFZ-Lehrer Olaf Müller: "Dass unsere Teams schon bei den für uns erst zweiten deutschen RoboCup-Meisterschaften den Anschluss an die Spitzenmannschaften geschafft haben und ganz vorn mitmischen konnten, ist ein super Erfolg, der alle motiviert, dies so fortsetzen zu wollen." Der aktuelle Zulauf an neuen Schülern in der Robotics-Gruppe zeigt, dass dieses Kursangebot des Schüler-Forschungs-Zentrum sehr gut ankommt. In den letzten Wochen kamen 15 weitere Teilnehmer hinzu, die bereits nach wenigen Trainings einfache Tasks, wie den Roboter einer Linie folgen zu lassen, beherrschen. Doch um eine qualitativ gute Ausbildung der Schüler mit ordentlicher technischer Ausstattung in den SFZ-Kursen, allein ca. 35 in der Robotics-Gruppe, zu realisieren, bedarf es guter Partner und Sponsoren, die das SFZ unterstützen. So nimmt der VDE Osnabrück-Emsland als Partner des SFZ bei den Robotics einige wichtige Aufgaben wahr. Zwei Studenten der VDE Hochschulgruppe sind als Kurstrainer in Ausbildung und Organisation aktiv involviert und unterstützen damit die Lehrer Katja Cullmann und Olaf Müller. Mitte Juni fliegen die SFZ-Probierer zu den RoboCup-Weltmeisterschaften nach Singapur. Mehrere Tage lang werden sie dort ihr Bestes im Wettstreit gegen die internationale Konkurrenz geben. "Wir wissen zwar, dass noch nicht alles perfekt funktioniert, werden aber in jeder freien Minute an unserem Roboter weiterbauen und programmieren ", so Lennard Ruschmeier und seine beiden Teamkollegen voller Ehrgeiz und Vorfreude. Für diese Reise sucht das Schüler-Forschungs-Zentrum noch Sponsoren. Interessierte Unterstützer werden gebeten sich per E-mail (
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) oder unter der Telefonnummer 0171/7557187 zu melden. Mit 14 Schülern in 6 Teams war das Schüler-Forschungs-Zentrum Osnabrück bei den RoboCup German Open in Magdeburg und konnte mehrere Erfolge erzielen.
 .jpg)  Das Team SFZ-Probierer mit Lennard Ruschmeier (12), Malte Hillmann (12) und Paul Tegeler (11) erzielte den 3. Platz in der Kategorie 'RoboRescue Primary' und qualifizierte sich damit für die RoboCup-Weltmeisterschaft in Singapur, zu der die drei Schüler Mitte Juni fliegen werden.
 Der Lego-Roboter vom Team 'SFZ M&M' findet das Opfer in Form einer Aluminium-Dose.
 Mit einer umfangreichen Eigenkonstruktion auf Basis von Fischertechnik- und Elektronikbauteilen gingen die SFZ-Robo-Ratten an den Start und verpassten nur knapp das Finale der deutschen Meisterschaft im RoboCup. Pressemitteilung SFZ Osnabrück & VDE Osnabrück-Emsland Kontakt: Katja Cullmann Schüler-Forschungs-Zentrum Osnabrück e.V. Website: www.sfz-os.de e-mail:
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Heiko Westermann VDE Osnabrück-Emsland e.V. Hochschulgruppe Osnabrück Website: vde-hochschulgruppe-osnabrueck.de | vde-osnabrueck-emsland.de e-mail:
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Zur Weltmeisterschaft nach Singapur
Artikel aus der NOZ vom 22.04.2010
tw Osnabrück.
Lennard Ruschmeier (12), Paul Tegeler (10) und Malte Hillmann (12) fallen sich in die Arme. „Er ist die Rampe hochgefahren“, jubeln sie.
Die drei Jungen nennen sich die „SFZ-Probierer“ und haben sich bei den Robo-Cup German Open, die am vergangenen Wochenende in Magdeburg stattgefunden haben, als drittbestes Team Deutschlands für die Weltmeisterschaft in Singapur qualifiziert. Dass ihr Roboter eine Rampe hochgefahren ist, kann eine entscheidende Bedeutung für den Erfolg des Trios in Asien haben.
Lennard Ruschmeier von der Bertha-von-Suttner-Realschule, Paul Tegeler vom Carolinum und Malte Hillmann vom Gymnasium Oesede trainieren alle zwei Wochen im Schüler-Forschungs-Zentrum (SFZ) und in ihrer Freizeit mit dem Roboter. Der wird von ihnen anhand von Symbolen mit einem Computer programmiert, damit er sich in einem simulierten Erdbebengebiet bewegen kann. „Der Roboter hat zwei Sensoren, der Schwarz und Weiß erkennen kann“, erklärt Katja Cullmann, Leiterin des SFZ. Auf dem Parcours, der das Erdbebengebiet simuliert, sind schwarze Linien geklebt, die den Weg vorgeben, die der Roboter abfahren soll.
Neben zwei anderen Teams aus Damme und Königswinter treten die drei Osnabrücker Schüler nun im Wettbewerb „Robo-Cup Rescue Primary“ bei der Weltmeisterschaft in Singapur an, die dort vom 19. bis 26. Juni stattfindet. Für Katja Cullmann steht jedoch nicht nur der sportliche Erfolg im Mittelpunkt. „Die Jungs lernen Programmieren und Teamarbeit“, sagt sie. Zudem werde ihnen die Freude an der Technik vermittelt. „Und irgendwo muss ja der Ingenieur-Nachwuchs herkommen“, fügt sie an.
An ihre berufliche Zukunft verschwenden die drei Schüler im Moment wenig Gedanken. Sie haben die WM vor Augen. „Wir haben da mächtig Bock drauf“, sagen sie. Ihre Chancen schätzen sie bescheiden ein. „Kann sein, dass wir es schaffen. Das steht aber noch nicht fest“, sagt Lennard.
Perfekter letzter Lauf
Bei den German Open haben die drei bewiesen, dass sie eine echte Turnier-Mannschaft sind. Im ersten Lauf haben sie noch Minus-Punkte eingefahren. „Aber der letzte Lauf war perfekt“, erzählt Paul. Der von ihnen programmierte Roboter sei bis zur Rampe gefahren. Erst dann habe er nicht weitergewusst. Deswegen sei es so wichtig, dass der Roboter die Rampe schafft, sagen sie. „Vielleicht wären wir dann in Magdeburg Erster geworden“, spekuliert Malte. Zumindest haben die SFZ-Probierer die Voraussetzung für einen guten Lauf in Singapur geschaffen.
Für ihre Reise nach Singapur suchen die drei Schüler noch Unterstützung. Sponsoren können eine E-Mail an
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
schreiben oder sich unter der Nummer 0171/7557187 melden.
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Die Jugend forscht für den Regionalwettbewerb
Artikel aus der NOZ vom 19.01.2010
„Ich freue mich, dass sich so viele talentierte Nachwuchswissenschaftler aus der Region Osnabrück-Emsland am Jugend forscht-Wettbewerb beteiligen.“ Das hat Gerd-Christian Titgemeyer, Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Osnabrück-Emsland, während eines Besuchs im Schüler-Forschungs-Zentrum Osnabrück (SFZ) erklärt. Die ersten Jugend-forscht-Taschen verteilte IHK-Präsident Titgemeyer (rechts) persönlich. Alle anderen Teilnehmer des Regionalwettbewerbs in Lingen erhalten diese über ihre Schule zugestellt. Foto: IHK Nach Mitteilung der IHK haben sich dort Titgemeyer und Hauptgeschäftsführer Marco Graf über die Vorbereitungen zum „Jugend forscht“-Regionalwettbewerb am 18. und 19. Februar in Lingen informiert. Beide lobten, dass sich das SFZ mit den meisten Projekten an dem Regionalwettbewerb beteiligt. Titgemeyer überreichte jedem Jungforscher bei seinem Besuch eine eigens angefertigte „Jugend forscht“-Tasche. Finanziert wurden diese aus Spenden anlässlich des 60. Geburtstages des IHK-Präsidenten im Frühjahr 2009. Das SFZ betreut nach Mitteilung der IHK 21 „Jugend forscht“-Projekte aller Schulformen bis Klasse 13. „Das Angebot war speziell an Kinder gerichtet, die an ihrer eigenen Schule nicht die Gelegenheit zur Teilnahme bekamen“, erklärte Katja Cullmann, Leiterin des SFZ. „Bei der Themensuche waren wir behilflich. Doch ohne den freiwilligen Einsatz der Studenten des Fachbereichs Sachunterricht der Universität Osnabrück wäre es nicht möglich gewesen, alle Projekte so intensiv zu betreuen.“ Der Wettbewerb „Jugend forscht“ ist der größte europäische Jugendwettbewerb im Bereich Naturwissenschaften und Technik. Er richtet sich an junge Menschen bis zum Alter von 21 Jahren. Jugendliche bis 14 Jahre treten in der Juniorensparte „Schüler experimentieren“ an. Die 15- bis 21-Jährigen starten in der Sparte „Jugend forscht“. Für die Projekte gibt es keine Themenvorgabe. Sie müssen sich allerdings einem der sieben Fachgebiete – Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik – zuordnen lassen. Gemeinsam mit dem Landkreis Emsland, der die Patenschaft des Regionalwettbewerbs übernommen hat, der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und den Osnabrücker Hochschulen wollen die IHK und die Handwerkskammer Osnabrück-Emsland dazu beitragen, dass möglichst viele und gute Arbeiten aus der Region am Wettbewerb teilnehmen.
Artikel aus der NOZ vom 16.01.2010
Besuch im Trainingslager der Nachwuchsforscher
Motivierender Besuch im Schüler-Forschungs-Zentrum (SFZ) Osnabrück: „Ich freue mich, dass sich so viele talentierte Nachwuchswissenschaftler aus der Region am ‚Jugend forscht‘-Wettbewerb beteiligen“, meinte Gerd-Christian Titgemeyer, Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Osnabrück-Emsland. Nach Angaben der IHK informierten sich der Präsident und IHK-Hauptgeschäftsführer Marco Graf über die Vorbereitungen zum „Jugend forscht“-Regionalwettbewerb am 18. und 19. Februar in Lingen. Beide lobten, dass keine Schule sich in diesem Jahr mit so vielen Projekten am Regionalwettbewerb in Lingen beteilige wie das SFZ. Titgemeyer überreichte den Jungforschern außerdem ein Geschenk. Jeder Teilnehmer erhielt eine eigens angefertigte „Jugend forscht“-Tasche – finanziert aus Spenden anlässlich des 60. Geburtstages des IHK-Präsidenten im Frühjahr 2009. Das SFZ betreue 21 „Jugend forscht“-Projekte von Schülern aller Schulformen bis Klasse 13. „Das Angebot war speziell an Kinder gerichtet, die an ihrer eigenen Schule nicht die Gelegenheit zur Teilnahme bekamen“, erklärte Katja Cullmann, Leiterin des SFZ. „Bei der Themensuche waren wir behilflich. Doch ohne den freiwilligen Einsatz der Studenten des Fachbereichs Sachunterricht der Universität Osnabrück wäre es nicht möglich gewesen, alle Projekte so intensiv zu betreuen“, dankte Cullmann den zahlreichen Helfern. Der Wettbewerb „Jugend forscht“ ist der größte europäische Jugendwettbewerb im Bereich Naturwissenschaften und Technik. Er richtet sich an junge Menschen bis zum Alter von 21 Jahren. Jugendliche bis 14 Jahre treten in der Juniorensparte „Schüler experimentieren“ an. Die 15- bis 21-Jährigen starten in der Sparte „Jugend forscht“. Für die Projekte gibt es keine Themenvorgabe. Sie müssen sich allerdings einem der sieben Fachgebiete (Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik, Technik) zuordnen lassen. Infos: IHK, Andreas Meiners, Telefon 0541/353-315
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